Behandlung des akuten Pfeifferschen Drüsenfiebers mit schulmedizinischen Möglichkeiten

Behandlung des akuten Pfeifferschen Drüsenfiebers mit schulmedizinischen Möglichkeiten

Zwar richtet die Schulmedizin ihre Therapie des akuten Pfeifferschen Drüsen-fiebers an den auftretenden Symptomen aus, ihre hauptsächliche Behandlungsempfehlung besteht jedoch darin, dass sich der Patient viel Ruhe und Schlaf gönnt. Demnach wird keinerlei Unterschied zwischen dem Pfeifferschem Drüsenfieber und anderen viralen Infekten gemacht. Begründet wird diese durchaus als „spärlich“ zu bezeichnende Behandlungsform damit, dass sich die Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers innerhalb weniger Wochen ohnehin wieder von allein zurückbilden würden. Außerdem sei der Krankheitsverlauf im Allgemeinen nicht beeinflussbar, sodass keine Veranlassung bestehe, Medikamente oder andere Behandlungsmethoden heranzuziehen.

Ausschlaggebend für dieses Behandlungskonzept dürfte allerdings sein, dass bisweilen noch kein spezifisches Medikament entwickelt wurde, das gezielt auf das Epstein-Barr-Virus einwirkt. Während einige andere Viren mit Antivirenmitteln wie z. B. Aciclovir bekämpft werden können, steht die Schulmedizin dem EBV gegenüber mit leeren Händen da, wenn es um einen direkten Angriff auf dieses Virus geht.

Somit ist es die logische Konsequenz, dass alles, was mit einer Verabreichung von Medikamenten beim Pfeifferschen Drüsenfieber zu tun hat, auf die vorhandenen Symptome ausgerichtet ist. Neben der bereits erwähnten körperlichen Schonung besteht dann eine mögliche Verordnung von Medikamenten aus fiebersenkenden Mitteln und schmerzreduzierenden Präparaten, wenn beispielsweise Hals-, Kopf- oder Muskelschmerzen auftreten. Um den Körper bei seiner Virenabwehr zu unterstützen, sollte eine nährstoffreiche Ernährung erfolgen, die aus viel Obst und Gemüse besteht. Auch eine reichliche Flüssigkeitszufuhr wird empfohlen. Bei etwa 10 % der Patienten wird festgestellt, dass zusätzlich zur EBV-Infektion noch weitere Erreger wie z. B. Staphylokokken oder Streptokokken vorhanden sind, was in der Regel Antibiotika erfordert. Hierbei muss allerdings unbedingt darauf geachtet werden, dass kein Ampicillin oder Amoxicillin verordnet wird, da dieses zu Nebenwirkungen führen kann, wenn gleichzeitig Pfeiffersches Drüsenfieber besteht. Diese können zu sehr starken Hautausschlägen führen, die sich über den ganzen Körper verteilen.

Ratgeber Epstein Barr Virus

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